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Alexander Surrey

Alexander Surrey wurde am 02. Dezember 1986 in Gießen geboren. Nach seinem Abitur im Jahre 2005 begann er das Physikstudium an der TU Dresden mit Vertiefungen in der experimentellen Festkörperphysik und Nanotechnologie. Im Jahr 2009 studierte er für ein Semester an der Victoria University of Wellington in Neuseeland gefördert durch ein Vollstipendium des DAAD. Während des Studiums arbeitete er als studentische Hilfskraft am Institut für Strukturphysik und am Leibnitz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (kurz IFW Dresden), an dem er auch seine Diplomarbeit anfertigte. Dabei befasste er sich mit der atomaren Charakterisierung der Oberflächen von Nanopartikeln mittels aberrationskorrigierter Transmissionselektronenmikroskopie. Sein Studium schloss er 2011 "mit Auszeichnung" ab. Seit November 2011 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am IFW Dresden angestellt.

Thema des Promotionsvorhabens ist die „Herstellung und Charakterisierung nanoskopischer Festkörper-Wasserstoffspeicher”.

Wasserstoff wird als Energiespeicher auf dem Weg hin zu einer rein regenerativen Energieversorgung zunehmend an Bedeutung gewinnen. Gegenüber der derzeit etablierten Druckgasspeicherung von Wasserstoff stellt die Speicherung im Festkörper vor allem aufgrund deutlich höherer volumetrischer und gravimetrischer Speicherdichten einen vielversprechenden Ansatz dar, der jedoch wegen Problemen in der Reaktionskinetik, Thermodynamik und Reversibilität noch nicht in die Anwendung umgesetzt werden konnte. Im Rahmen der Promotion soll daher diese Speichermethode weiterentwickelt werden und nanostrukturierte Festkörpermaterialien, die verbesserte Wasserstoffspeichereigenschaften aufweisen, synthetisiert und hinsichtlich ihrer Struktur vor allem mit Hilfe des aberrationskorrigierten Transmissionselektronenmikroskops untersucht werden. Gegenstand der Forschung ist die Herstellung und Charakterisierung von Metallhydrid-Nanopartikeln und die Infiltration komplexer Hydride in Kohlenstoffnanoröhren. Die Wasserstoffspeichereigenschaften dieser Materialien sollen so optimiert werden, dass sie die Anforderungen für den Einsatz in der mobilen Anwendung erfüllen können.