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Kristina Bognar

Kristina Bognar wurde am 3. März 1983 in Budapest (Ungarn) geboren.

Nach ihrem Schulabschluss in Berlin begann sie zum Wintersemester 2002/03 an der University of San Francisco Internationale Wirtschaftswissenschaften zu studieren und setzte dieses Studium im Bereich des Wirtschaftsingenieurwesens mit dem Schwerpunkt Verkehr an der Technischen Universität Berlin fort. Sie absolvierte jeweils ein Auslandssemester in Spanien und in Griechenland und arbeitete für den Europaabgeordneten Michael Cramer im Europäischen Parlament in Brüssel, bevor sie 2008 mit ihrer Diplomarbeit zum Thema Nachhaltiger Meerwasserentsalzung basierend auf erneuerbaren Energien ihren Abschluss als Diplom-Ingenieurin erhielt.

Seit Januar 2009 ist Kristina Bognar an der TU Berlin am Institut für Energietechnik (Fachgebiet für Energieverfahrenstechnik und Umwandlungstechniken regenerativer Energien) als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Entwicklung nachhaltiger Energie- und Wasserversorgungssysteme von Inseln und netzferner Regionen.

Neben ihrem Studium und jetzt ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit spielte Kristina Bognar in  den USA und in verschiedenen europäischen Ligen professionell Volleyball – derzeit in der 1. Bundesliga beim SC Potsdam.

Promotionsvorhaben

Besonders Inseln und isoliert liegende Regionen sind heutzutage von teuren Dieselöl-Importen abhängig. Die Herausforderung besteht darin, fossile Energieträger weitestgehend durch erneuerbare Energien wie Windkraft und Photovoltaik oder Solar- und Geothermie zu ersetzen.

Viele abgelegene, aber küstennahe Regionen verfügen außerdem über keine eigenen Süßwasservorkommen und sind auf Trinkwasserimporte angewiesen. Daher steht die energetische Integration von Meerwasserentsalzungsanlagen in das Gesamtsystem im Vordergrund. Es wird untersucht, in wie weit die Meerwasserentsalzung als variable Last in einem Netz mit stark fluktuierenden Energiequellen den Bedarf an Energiespeichern minimieren kann.

Als Untersuchungsstandort dienen drei ausgewählte Inseln der SIDS (Small Island Developing States), auf denen jeweils 1000 bis 5000 Einwohner leben. Ein integratives Energie- und Wasserversorgungssystem soll in Abhängigkeit von regionalen Gegebenheiten, sowie ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten entwickelt und untersucht werden.