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Maren Kuschke

Maren Kuschke

Maren Kuschke

absolvierte nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zur Bankkauffrau bevor sie zusätzlich zur Berufstätigkeit ein Studium der Elektrotechnik an der TU Berlin begann. Während des Studiums mit den Schwerpunkten Elektrische Antriebstechnik, Photovoltaische Energiesysteme und Starkstromanlagen verbrachte sie 2006/2007 als Erasmus-Austauschstudentin zwei Semester an der Königlichen Technischen Hochschule (KTH) in Stockholm. Dort fertigte sie ihre Studienarbeit aus dem Bereich Leistungselektronik mit dem Titel „Practical implementation of a cycloconverter in a soft-switching isolated AC/DC converter“ an. Ihr Praktikum in der Forschungsabteilung bei ABB in Västerås (Schweden) stand im Zusammenhang mit der Anbindung von Offshore-Windkraftanlagen an das Festland. Im Anschluss an ihr Auslandsstudium war Maren Kuschke als studentische Mitarbeiterin am Fachgebiet "Energieversorgungsnetze und Integration erneuerbarer Energien" an der TU Berlin tätig. In ihrer Diplomarbeit “Modeling of a grid-connected tidal energy conversion system in Matlab/Simulink” befasste sie sich mit der Modellierung und Simulation von Gezeitenkraftwerken und deren Netzanbindung.

Kurzbeschreibung des Promotionsvorhabens „Nachhaltiger Energie-Bilanzausgleich durch effektive Systemintegration von Energie- und Informationsstrukturen“

Für das Erreichen der Klimaschutzziele sind in Deutschland in den nächsten Jahren große Investitionen in Windparks in Nord- und Ostsee geplant. Laut Raumordnungsplan der Bundesregierung liegt die Gesamtleistung bei 25 Gigawatt – zum Vergleich: Ganz Ostdeutschland verbraucht etwa 12 Gigawatt. Weit vom Verbraucher entfernte Erzeugungsstandorte sowie ein volatiles und nicht langfristig prognostizierbares Windangebot stellen in der Zukunft große Herausforderungen dar. Trotz fluktuierender Energieerzeugung ist eine zuverlässige und stabile Energieversorgung zu gewährleisten und die Einhaltung von Netzrandbedingungen zu beachten.

Um die gesamte vorhandene Kapazität an erneuerbaren Energien sinnvoll auszunutzen, ist ein intelligentes Prinzip des Energiemanagements notwendig. Ein solches Prinzip wird im Rahmen des Promotionsvorhabens unter dem Gesichtspunkt einer systemweit optimalen Energieeffizienz entwickelt. Wichtiger Bestandteil ist dabei der Einsatz moderner Kommunikationsmittel, um die Einbindung erneuerbarer Energien in die Stromversorgung zu optimieren.

Die Promotion wird an der TU Berlin am Fachgebiet „Energieversorgungsnetze und Integration erneuerbarer Energien“ von Prof. Dr.-Ing. Kai Strunz betreut.