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María Mercedes Vanegas Cantarero

María Mercedes Vanegas Cantarero

Kurzvita:

María M. Vanegas wurde 1987 in Managua, Nicaragua geboren und absolvierte ihr Abitur im Jahre 2004. Sie studierte  Wirtschaftsingenieurwesen an der Universitaet Cantroamericana in ihrer Heimatstadt von 2005 bis 2010.
Ihr Praktikum machte sie 2008 an der Esso Managua Refenerie einer  Schwestergesellschaft von Exxonmobil. Nach ihrem Praktikum wurde Maria dort uebernommen begann als Mitarbeiterin im Wartungsplanungsteam. 2 Jahre spaeter wurde sie Befoerdert und arbeitete in der Wartungsabteilung als Projektingenieurin wo Sie Projekte mit Fokus auf Energieeinsparung und Umweltbelasung entwickelte.
 Im Jahr 2012 erhielt sie ein Stipendium von DAAD und schloss sich dem "Energie- und Umweltmanagement" Master-Studiengang an der Universität Flensburg, Deutschland an. Im Rahmen dieses Programms verbrachte sie 6 Wochen in den Highlands von Schottland. Waehrend ihrer zusammenarbeit mit der „Community Energy Scottland“ und der Gemeinschaft von Applecross  entwickelten sie Energieeinsparungsmoeglichkeiten fuer die Gemeinschaft. Für ihre Masterarbeit bewertete sie die Verwendung von Kraftstoffen im Verkehrssektor in Nicaragua und versuchte die Verwendung von im Inland produzierten Biokraftstoffen zu foerdern. Die wichtigste Schlussfolgerung war dass dieser Sektor Chancen und Ressourcen besitzt um im Inland produzierten Biokraftstoffen in seine derzeitigen Energiemix einzuführen. Die Chancen und Resourcen sind sowohl ökologisch als auch ökonomisch nachhaltig. Mit der Einfuehrung von Biokrafstoffen und der Faten das sie nachhalstig sind erfuellt Nicaragua die regionalen Bedingungen um potenziell Energieunabhaengig zu werden. Durch ein Promotionsstipendium von der Reiner Lemoine-Stiftung, begann María 2014 ihre Doktorarbeit am Interdisziplinären Institut für Umwelt-, Sozial- und Menschen in der Europa Universität Flensburg über das Selbst vorgeschlagene Projekt wie unten beschrieben.

Forschungsthema:

"Anstreben nach einem ökologisch nachhaltigen Nicaragua 2035: Förderung erneuerbarer Energien und der Beurteilung ihrer ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen auf das Land"
Abstract:

Die Förderung erneuerbarer Energien in Entwicklungsländern beinflusst das BIP-Wachstum, die Reduzierung der Treibhausgasemissionen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und einen möglichen "Ressourcenfluch". Nicaragua, mit einer der kleinsten und doch dynamischsten Wirtschaften in Lateinamerika, stützt sich stark auf Ölderivate und importiert all seinen Ölbedarf. Das Land könnte seine Entwicklung steigern durch die Integration der erneuerbaren Ernergien zu seinem Energiesystem, da es Potenzial zur Herstellung von 18.725 GWh aus Quellen wie Wasserkraft, Wind, Erdwärme und Biomasse gibt, sofern die damit verbundenen Risiken dieser Integration angemessen verwaltet. Der Einsatz von EE-Technologien in Nicaragua würde nicht nur wirtschaftliche Auswirkungen, sondern soziale und ökologische haben. Daher ist eine Bewertung der Nachhaltigkeit solcher alternativer Technologien ein Werkzeug die Machbarkeit der Wirtschaftlichkeit, Erhaltung der Umwelt und die Einhaltung sozialer Ziele zu messen. Diese Studie wird die aktuelle Energiesituation in dem Land bewerten mit der überprüfung der Regierungspläne, unabhängige Studien aus verschiedenen NGOs und den entsprechenden rechtlichen Rahmen. Dies wird auch die Nachhaltigkeit dieses Systems beurteilen.
Mit den Erfahrungen von ähnlichen Ländern und Pionierländern im Bereich der nachhaltigen Energie werden die meisten machbaren Technologiealternativen ausgewählt und verglichen unter berücksichtigung verschiedener Energieszenarien für Nicaragua in Form eines Energiemodells.
Die Ergebnisse solch einer Studie könnte von der Regierung, Universitäten, der Bevölkerung und/ oder anderen Interessengruppen benutzt werden um Entscheidungen bezüglich Investitionen, Richtlinien und finanzielle Anreize zu treffen.