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Michael Griesen

Michael Griesen wurde am 12. Oktober 1980 in Haren (Ems) geboren.

Er studierte Agrarwissenschaften mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Bonn und schloss sein Studium als Dipl.-Ing. agr. im Juli 2006 ab. Während seines Auslandsstudiums 2003 in Uppsala (Schweden) beschäftigte er sich mit ökonomi-schen und sozialen Fragestellungen spezieller Umweltproblematiken der Tropen und festigte die dabei gewonnen Erkenntnisse bei einem Projekt in Kondoa/Tansania 2004. Auch im weiteren Studium nahm er diese Schwerpunkte auf und widmete sich insbesondere umwelt-ökonomischen und -soziologischen Fragestellungen. Zu diesem Schwerpunkt sammelte Herr Griesen praktische Erfahrungen im Referat für Umweltangelegenheiten des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Während des Studiums wurde er als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert. Seit Oktober 2006 arbeitet Michael Griesen an der Universität Bonn als wissenschaftlicher Mitarbeiter und befasst sich als Stipendiat der Reiner-Lemoine-Stiftung mit der „Akzeptanz von Biogasanlagen in ländlichen Regionen“.

Kurzinfo über die Dissertation

„Akzeptanz von Biogasanlagen in ländlichen Regionen“

Am Beispiel der Windkrafttechnologie ist zu sehen, dass die soziale Akzeptanz der Öffentlichkeit ein entscheidender Faktor für die Umsetzung Erneuerbarer Energien ist („Verspargelung der Landschaft“). Über die ökonomischen, politischen und technischen Aspekte hinaus kann somit die Akzeptanzforschung einen bedeutenden Beitrag zur Etablierung Erneuerbarer Energien leisten. Um die positive Entwicklung der Landwirtschaft im Bereich der Energiewirtschaft und der Energiewende nicht zu bremsen, ist es notwendig, die Akzeptanz und akzeptanz-bestimmende Faktoren im Bereich der Biogastechnologie zu untersuchen. Dabei reichen naturwissenschaftlich-technische und ökonomische Ansätze allein nicht aus. Daher sollen in dem Promotionsvorhaben die Akzeptanz von Biogasanlagen und akzeptanzbestimmende Faktoren ermittelt werden. Hierzu sollen sowohl betroffene Anwohner als auch Landwirte befragt werden. Auf der Basis einer solchen Bestandsaufnahme sollen Konfliktlösungsmöglichkeiten entwickelt und alternative Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.