"Für die EnergieSystemWende muss ökologische Nachhaltigkeit, technologische Innovation, ökonomische Effizienz, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Akzeptanz integrativ zusammengedacht werden, um langfristig tragfähige Lösungen zu ermöglichen."
In ihrer Promotion beschäftigt sich Merle-Marie Johannsen mit Fragen der gesellschaftlichen Akzeptanz von erneuerbaren Energietechnologien und den damit verbundenen Infrastrukturen. Ziel Ihrer Forschung ist es, regionale Akzeptanzunterschiede in Deutschland quantitativ zu erfassen und zu analysieren. Auf dieser Grundlage entwickelt sie mithilfe qualitativer Methoden ein kontextsensibles Governance-Instrument, das eine frühzeitige und bedürfnisorientierte Einbindung von Bürger:innen in Planungsprozesse der Energiewende ermöglicht. Damit möchte sie zu einer sozial gerechteren, kontext-sensiblen und langfristig tragfähigen Gestaltung von Transformationsprozessen beitragen. Ihre Arbeit wird betreut durch Prof. Dr. Nicolas Jager vom Fachgebiet Environmental Governance an der TU Berlin.
Sie hat Ihren Master in Environmental Planning an der TU Berlin absolviert, wo sie als studentische Mitarbeitende mit Lehrtätigkeit im Fachgebiet Environmental Governance gearbeitet hat. Zudem war sie im von der Heidehof-Stiftung geförderten Projekt „Demokratischer Umweltschutz und Gegenstrategien gegen Rechtsextremismus“ tätig, in dem sie zu Fragen politischer Einflussnahme, demokratiefördernder Umweltkommunikation und Akteurskonstellationen im Umweltsektor forschte.
M. Johannsen (2022-2025)
- Co-Dozentin und Seminarleiterin, Fachgebiet Environmental Governance, Technische Universität Berlin
M. Johannsen (2026)
- Dozentin, Naturschutzakademie Berlin